Wieso bringst du keine Routine auf die Reihe?!

"Dieses Mal klappt es!" - wie oft haben wir den Satz schon gehört? Wie oft haben wir ihn uns schon selbst gesagt und wie oft hat es dann wirklich geklappt?

Wahrscheinlich kennst du das: Du willst dich verbessern, du hast deine Motivation gefunden und deine Vision voll im Blick. Ab jetzt willst du, zum Beispiel, gesünder werden.

Also gehst du in den Laden; kaufst dir Gemüse, ein neues Paar Turnschuhe, Protein-Shakes und alles drum herum. Zuhause bereitest du dich auch vor: eine neue home workout-App ist bereit und du hast dir fest vorgenommen jeden Morgen zu trainieren.


Es ist Montag und es geht los: Um 6:00 Uhr reißt dich der Wecker aus dem Schlaf aber du stehst top motiviert auf und trainierst nach Plan, dein Tag geht weiter, du ernährst dich gesund und alles funktioniert. Voller Stolz, Zufriedenheit und Freude gehst du schlafen. Diesen Vorgang wiederholst du am Dienstag und auch am Mittwoch. Selbst am Donnerstag machst du weiter, du fühlst dich toll!


Immer das gleiche...

Doch dann kommt der Freitag und du bist vööööllig kaputt. Du bist müde und lässt das Training "wegen einem Mal" ausfallen. So läuft das auch am Samstag und am Sonntag...und am Montag dann auch. Plötzlich ist eine Woche vergangen und du fragst dich: wo ist mein motiviertes ICH hin?! Hier findest du es heraus...


Was ist eine Routine überhaupt?

Per Definition ist eine Tätigkeit erst dann eine Routine, wenn du es in einer bestimmten Regelmäßigkeit ohne nachzudenken machst. Das berühmteste Beispiel: Zähne putzen vor dem Schlafengehen. Eine Routine wirklich aufzubauen und zu festigen kann sehr unterschiedlich lange dauern, egal was dir Google verspricht. Manchmal sind es ein paar Wochen, manchmal ein paar Monate...am besten denkst du also gar nicht darüber nach, sondern siehst es eher als einen Teil deines neuen Alltags.


Das Problem

Das Ding ist, wir setzen uns oftmals große Ziele... und das ist gut so, ich befürworte das! Nur ist es meistens zu viel, um alles auf einmal in unser Leben einzubauen. Wenn du also eine neue Routine starten willst, solltest du lieber kurz warten und nachdenken. Here's why: Beim Nachdenken fallen dir verschiedene Hindernisse auf, die dir in den Weg kommen werden. In unserem Beispiel ist das "am morgen bin ich müde" oder "so früh kann ich mich schlecht konzentrieren". Und das Wichtigste ist schließlich, dass es so automatisch wie möglich abläuft. Also machst du einen Schritt zurück: "Wie kann ich verhindern, dass mich die Müdigkeit oder die Konzentration aufhält?" und hier kannst du zum Beispiel die Kleider am Abend vorher bereitlegen und die Workout-App starten, bevor du das Handy weglegst. So kannst du am Morgen ohne zu denken: 1. Kleider anziehen 2. Handy einschalten 3. Trainieren. So läuft das dann besser. Wenn dir dann nach einiger Zeit neue Hindernisse auffallen, dann denke wieder einen Schritt zurück: "was könnte ich machen, sodass mich XY nicht mehr aufhält?"

...und so bleibt dein motiviertes ICH bei dir :)


Der Anfang

Beginne dann mit der einfachsten Routine und baue sie auf. Unterteile große Ziele unbedingt in kleinere Zwischenschritte auf und arbeite diese dann langsam, wie oben beschrieben, mit starken Routinen auf!


Gute Routinen helfen dir dabei, täglich an großen Zielen zu arbeiten.


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